Dunkles Design
Soziale Themen
Zörbiger Zukunftslabor – Nachbarschaft, Demokratie und gutes Leben vor Ort
Idee von: Dimitri Schumann
Eingereicht am: 18.03.2026
Projektbeschreibung In Zörbig zeigen sich viele der Herausforderungen, die ländliche Regionen in Deutschland derzeit prägen: Junge Menschen orientieren sich in Richtung größerer Städte, während ältere Generationen vor Ort bleiben und traditionelle soziale Netzwerke dünner werden. Zwischen lange Verwurzelten, Zugezogenen, Pendlerhaushalten und Menschen mit Migrationsgeschichte treffen unterschiedliche Vorstellungen von einem „guten Leben auf dem Land“ aufeinander. Gleichzeitig fehlen attraktive, nicht-kommerzielle Orte, an denen sich Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe begegnen, gemeinsam Ideen entwickeln und diese auch praktisch umsetzen können. Das „Zörbiger Zukunftslabor“ beantwortet diese Situation mit einem offenen, niedrigschwelligen Raum für Nachbarschaft, Demokratie und gutes Leben vor Ort. In einem bereits vorhandenen Raum in Zörbig entsteht über zwei Jahre eine offene Mitmach‑Werkstatt, die zugleich Treffpunkt, Ideenlabor und Beteiligungsplattform ist. Herzstück des Projekts sind eine wöchentliche „Werkstatt Mittwoch“, ein Jugend‑ und Medienprojekt („Zörbig erzählt“), moderierte „Runde Tische Zörbig“ zu Fragen des Zusammenlebens und der Stadtentwicklung sowie ein kleiner Aktionsfonds für Nachbarschafts‑Mikroprojekte. So werden Menschen befähigt, konkrete Verbesserungen in ihrem direkten Umfeld anzustoßen, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie im Alltag erfahrbar zu machen. Das Projekt stärkt lokale Identität und sozialen Zusammenhalt, eröffnet neue Möglichkeiten zur Teilhabe und unterstützt ländlichen Raum dabei, sich selbstbewusst und solidarisch weiterzuentwickeln. Es ist klar gemeinwohlorientiert, arbeitet nicht wirtschaftlich und zielt darauf, Strukturen aufzubauen, die über den Förderzeitraum hinaus tragfähig sind.
Problembeschreibung Zörbig ist – wie viele Kleinstädte in Sachsen‑Anhalt – von demografischem Wandel und strukturellen Umbrüchen geprägt. Junge Menschen verlassen den Ort für Ausbildung, Studium oder Beruf, während ältere Menschen vor Ort verbleiben. Dies führt zu einem Auseinanderfallen von Generationen und Lebenswelten. Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren klassische Treffpunkte und informelle Begegnungsorte an Bedeutung verloren oder sich auf bestimmte Milieus verengt haben. In Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wird deutlich, dass Räume fehlen, in denen man sich ohne Konsumzwang begegnen, Neues ausprobieren und gemeinsam konkrete Projekte für den Ort entwickeln kann. Angebote für Jugendliche existieren, sind aber oft wenig mit echter Mitgestaltung verbunden. Für Ältere gibt es vereinzelt Treffpunkte, doch fehlt ein Rahmen, in dem ihr Wissen und ihre Erfahrungen gezielt in neue, zukunftsorientierte Initiativen einfließen können. Zugleich wird eine gewisse Politik‑ und Demokratieverdrossenheit spürbar: Entscheidungen wirken weit weg, Beteiligungsformate sind häufig kompliziert, abstrakt oder wenig alltagsnah. Diese Kombination – fehlende Begegnungsräume, geringe Beteiligungsmöglichkeiten und wachsende Distanz zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik – stellt eine konkrete gesellschaftliche Problemlage dar. Genau hier setzt das „Zörbiger Zukunftslabor“ an, indem es einen zugänglichen Ort für Begegnung, praktische Zusammenarbeit und dialogische Beteiligung schafft und damit die Zielsetzungen des Programms Neulandgewinner in einem ländlichen Raum exemplarisch aufgreift.
Ziele des Projekts Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, Zörbig als lebendigen, solidarischen und demokratisch gestalteten Lebensort zu stärken. Daraus leiten sich drei Hauptziele ab: Erstens soll der soziale Zusammenhalt und die lokale Identität gestärkt werden. Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkünfte und Lebenslagen kommen miteinander ins Tun, lernen sich neu kennen und entwickeln ein gemeinsames Bild davon, was ein gutes Leben in Zörbig ausmacht. Zweitens soll demokratische Partizipation und Teilhabe gefördert werden. Bürgerinnen und Bürger erhalten niedrigschwellige Gelegenheiten, Themen einzubringen, Aushandlungsprozesse mitzuerleben und zu gestalten sowie konkrete Anliegen gegenüber Verwaltung und Politik zu formulieren. Demokratie wird dadurch als etwas erfahrbar, das im Alltag beginnt – nicht nur in Wahlkabinen oder formellen Gremien. Drittens sollen verstetigbare Strukturen lokaler Selbstorganisation aufgebaut werden. Die im Projekt erprobten Formate – offene Werkstatt, Jugend‑Mediengruppe, Runde Tische, Mikro‑Projektfonds – sollen so entwickelt werden, dass sie nach Projektende von einer engagierten Gruppe Ehrenamtlicher und der Trägerorganisation weitergeführt werden können.
Zielgruppen Das Projekt richtet sich an mehrere, teilweise bislang wenig verbundene Zielgruppen in Zörbig. Zentral sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von etwa 13 bis 27 Jahren, die häufig das Gefühl haben, dass ihre Stimmen im Ort wenig Gewicht haben und attraktive Beteiligungsmöglichkeiten fehlen. Sie sollen im Rahmen des Jugend‑Medienprojekts und über die offene Werkstatt Verantwortung übernehmen und ihre Perspektiven sichtbar machen. Eine weitere wichtige Zielgruppe sind Familien sowie ältere Menschen, die häufig über großes Erfahrungswissen, aber begrenzte Beteiligungsmöglichkeiten verfügen. Für sie bietet die Werkstatt einen Ort, an dem praktische Fähigkeiten, Alltagswissen und Ideen für das Zusammenleben eingebracht und weitergegeben werden können. Ergänzend werden bereits engagierte Personen aus Vereinen, Feuerwehren, Kirchen und Initiativen angesprochen, ebenso wie Zugezogene und Menschen mit Migrationsgeschichte, die sich stärker mit Zörbig identifizieren möchten. Auch Mitarbeitende der Verwaltung und Mitglieder des Stadtrats sind direkte Zielgruppe der dialogischen Formate. Sie werden als Akteurinnen und Akteure auf Augenhöhe einbezogen, um gemeinsam mit der Bürgerschaft an konkreten Fragestellungen zu arbeiten. Durch diese breite Zielgruppenansprache wird das Projekt zu einer Brücke zwischen verschiedenen Milieus und Generationen in Zörbig.
Arbeitsplan und Maßnahmen Kern des Projekts ist ein fester, gut erreichbarer Raum in Zörbig, der als „Zukunftslabor“ etabliert wird. Einmal pro Woche öffnet dort die „Werkstatt Mittwoch“. An diesen Nachmittagen und Abenden können Menschen gemeinsam reparieren, tüfteln, basteln, einfache Dinge konstruieren oder gestalten – vom Reparieren eines defekten Geräts bis zum Bau eines Sitzmöbels für den öffentlichen Raum. Parallel dazu werden Ideen für Zörbig gesammelt, diskutiert und in erste kleine Umsetzungsschritte übersetzt. Niederschwellige Workshops vermitteln Kompetenzen wie Projektplanung, Moderation, Nachbarschaftsaktivierung oder einfache Beteiligungstools. Ein zweiter Baustein ist das Jugend‑ und Medienprojekt „Zörbig erzählt“. In Kooperation mit Schule, Jugendclub oder offenen Jugendangeboten begleiten Medienpädagoginnen und ‑pädagogen eine Gruppe junger Menschen dabei, Geschichten aus Zörbig zu sammeln. Entstehen sollen Interviews mit älteren Bewohnerinnen und Bewohnern, Fotoreihen zu Lieblingsorten, kurze Audio‑ oder Videobeiträge unter anderem zur Frage „Zörbig 2040 – wie stellst du dir deinen Ort vor?“. Die Beiträge werden über Ausstellungen, QR‑Codes im Stadtraum oder eine Online‑Präsenz sichtbar gemacht und stärken so die Identität und Sichtbarkeit lokaler Geschichten. Als dritter Baustein werden ein bis drei Mal pro Quartal „Runde Tische Zörbig“ organisiert. Hier bringen Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Stadtrat, Vereine und Initiativen ihre Themen ein, die sich aus der Werkstatt‑Arbeit ergeben: Nutzung von Leerstand, Aufenthaltsqualität auf Plätzen, sichere Wege für Kinder, Nachbarschaftshilfe, Kulturangebote. Die Treffen werden moderiert, mit visuellen Methoden unterstützt und konsequent auf konkrete nächste Schritte hin angelegt – etwa gemeinsame Aktionen, Beschlussvorschläge für den Stadtrat oder Kooperationsvereinbarungen. Ein vierter Baustein ist ein kleiner Aktionsfonds für Nachbarschafts‑Mikroprojekte. Mit einfachen Verfahren können Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern kleine Mittel beantragen, um schnell umsetzbare Vorhaben zu realisieren – zum Beispiel eine Sitzgelegenheit mit Begrünung vor einem Laden, ein Nachbarschaftsfest mit Dialogformat, eine temporäre Spielstraße oder eine thematische Spaziergangsreihe. Über die Vergabe der Mittel wird transparent im Rahmen des Zukunftslabors entschieden; damit wird unmittelbare Teilhabe ermöglicht, ohne ein wirtschaftliches Geschäftsmodell zu etablieren.
Kooperationen Das Projekt setzt bewusst auf lokale Kooperationen. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Zörbig, etwa bei der Nutzung eines geeigneten Raums, bei Fragen der Genehmigung von Aktionen im öffentlichen Raum und bei der Einbindung der Ergebnisse aus den Runden Tischen in kommunale Entscheidungsprozesse. Darüber hinaus sollen Schulen, Kindertagesstätten, Jugendklubs, Kirchengemeinden, Sport‑ und Kulturvereine sowie die Freiwillige Feuerwehr eingebunden werden. Sie können sowohl Teilnehmende ansprechen als auch eigene Themen und Ressourcen einbringen. Besonders für das Jugend‑Medienprojekt ist eine Kooperation mit einer Schule und mindestens einem Jugendangebot vor Ort vorgesehen, um die Beteiligung junger Menschen zu sichern. Je nach Bedarf werden externe Fachpersonen (z.B. Medienpädagogik, Beteiligungsmethoden) eingebunden.
Erwartete Wirkungen und Verstetigung Kurzfristig wird erwartet, dass mehr Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe stattfinden, dass neue Kontakte und Kooperationen entstehen und dass erste sichtbare kleine Veränderungen im öffentlichen Raum umgesetzt werden. Die Erfahrungen aus der Werkstatt, den Runden Tischen und dem Jugend‑Medienprojekt sollen zeigen, dass Engagement Spaß machen, konkrete Wirkung entfalten und Demokratie alltagsnah erlebbar machen kann. Mittelfristig soll das Vertrauen zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik gestärkt werden. Durch die wiederkehrenden Formate wachsen die Kompetenzen vor Ort, Konflikte konstruktiv auszutragen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der Ort gewinnt dadurch an Attraktivität – insbesondere für Menschen, die eine aktive Nachbarschaft und Gestaltungsspielräume schätzen. Zudem werden neue ehrenamtliche Schlüsselpersonen gewonnen, die moderieren, koordinieren oder als Patinnen und Paten für Themen auftreten. Langfristig ist vorgesehen, die erfolgreich erprobten Formate in die vorhandenen Strukturen zu überführen. Die offene Werkstatt kann dauerhaft an den Trägerverein oder eine Kooperationsstruktur angebunden werden, der Runde Tisch kann als fest etabliertes Beteiligungsformat weitergeführt werden, und das Jugend‑Medienprojekt kann in Kooperation mit Schule, Jugendclub oder Kulturakteuren regelmäßig fortgesetzt werden. Parallel dazu werden ergänzende Fördermöglichkeiten geprüft, um einzelne Bausteine nach Ende der Neulandgewinner‑Förderung weiter zu finanzieren.
Finanzplan (Kurzbeschreibung) Für das „Zörbiger Zukunftslabor“ wird eine Fördersumme von 48.000 Euro für den Zeitraum von zwei Jahren beantragt. Geplant ist, ungefähr die Hälfte der Mittel für Personal‑ bzw. Honoraraufwand der Projektkoordination und für externe Fachpersonen (Moderation, Medienpädagogik, Workshop‑Leitungen) zu verwenden. Ein weiterer Anteil ist für Sachkosten vorgesehen: Grundausstattung der Werkstatt (Werkzeuge, Materialien, einfache Audio‑/Video‑Technik, Moderationsmaterialien), kleinere Investitionen in die Gestaltung des Raums sowie Kosten für Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Plakate, Online‑Präsenz, Ausstellungen). Darüber hinaus wird ein kleiner Aktionsfonds für Mikroprojekte eingerichtet, über den Nachbarschaftsaktionen unbürokratisch unterstützt werden können. Schließlich sind Reisekosten für die Teilnahme an den Qualifizierungs‑ und Vernetzungsangeboten des Programms Neulandgewinner sowie, je nach verbleibendem Budget, eine einfache externe Evaluation bzw. Dokumentation vorgesehen. Eigenleistungen werden insbesondere in Form ehrenamtlicher Mitarbeit, der möglichst kostenfreien Bereitstellung eines geeigneten Raums durch die Kommune oder Kooperationspartner sowie durch Sachspenden und kleinere Beiträge von Vereinen und Initiativen erbracht.
Lebendiger Markt – Spiel + Spaß + Treff
Idee von: Heike Lorenz
Eingereicht am: 17.02.2026
Beschreibung: Das Projekt lädt regelmäßig alle Bürgerinnen und Bürger Zörbigs dazu ein, den Marktplatz als lebendigen Begegnungsort zu nutzen. In entspannter Atmosphäre nutzen Teilnehmer Klapptische, Stühle und Spiele oder bringe diese mit, um gemeinsam zu spielen, sich auszutauschen und Zeit zu verbringen. Der Schachclub Löberitz, sowie weitere Spielevereine / Initativen sollen aktiv mit eingebunden werden, aber auch die lokale Kaffeestube. Ziel ist es, Jung und Alt generationsübergreifend zusammenzubringen und das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt zu stärken.
Ziel: Den Marktplatz als lebendigen Treffpunkt wiederbeleben und das Gemeinschaftsgefühl in Zörbig stärken.
Zielgruppe: Alle Einwohner von Zörbig und Umgebung – Familien, Senioren, Jugendliche und Kinder.
Wirkung: Förderung sozialer Kontakte, generationsübergreifender Austausch und Stärkung des lokalen Zusammenhalts.
Besonderheit: Ungezwungene, offene Atmosphäre ohne festen Rahmen – jeder bringt mit, was er möchte. Die Kombination aus Spielen, Schachclub und Kaffeestuben schafft einen lebendigen und vielfältigen Begegnungsort.
Unterstützung: Zusammenarbeit mit dem Schachclub Löberitz, Spielevereine / -initativen, lokale Kaffeestuben und ehrenamtliche Helfer aus der Gemeinde.
Finanzierung: Kleine Fördermittel aus kommunalen Kultur- und Sozialfonds, Sponsoring durch lokale Unternehmen sowie ehrenamtliches Engagement.
Baum der Wünsche
Idee von: Madlen Hermann
Eingereicht am: 16.11.2025
Beschreibungstext: Der "Baum der Wünsche" ist ein gemeinschaftliches Projekt in Zörbig, das darauf abzielt, die lokale Gemeinschaft zu stärken und den Zusammenhalt zu fördern. An einem zentralen Ort wird ein großer Baum als Symbol für die Wünsche und Träume der Bürgerinnen und Bürger gestaltet. Jeder ist eingeladen, seine Wünsche auf Kärtchen zu schreiben und diese am Baum zu befestigen. Das Projekt soll ein Ort der Inspiration und des Austauschs werden.
Ziel: Das Hauptziel des Projekts ist es, die Gemeinschaft zu mobilisieren, das Bewusstsein für die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen in Zörbig zu schärfen und eine Plattform für den Dialog zu schaffen. Zudem soll der Baum der Wünsche als Symbol für Hoffnung und positive Veränderungen in der Gemeinde dienen.
Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst alle Bürgerinnen und Bürger von Zörbig, unabhängig von Alter oder Hintergrund. Besonders angesprochen werden sollen Familien, Jugendliche und Senioren, um eine breite Beteiligung zu gewährleisten.
Wirkung: Durch die aktive Teilnahme am Projekt wird ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Gemeinschaftsgeistes gefördert. Die Wünsche, die am Baum hängen, können als Anregung für zukünftige Projekte oder Initiativen in Zörbig dienen und somit positive Veränderungen in der Gemeinde anstoßen.
Besonderheit: Eine Besonderheit des Projekts ist die Einbindung von Kunst und Kreativität. Lokale Künstler können eingeladen werden, den Baum und die Umgebung zu gestalten, was zusätzlich zur Verschönerung des öffentlichen Raums beiträgt und die Kreativität der Gemeinschaft fördert.
Unterstützung: Das Projekt kann durch lokale Unternehmen, Vereine und Institutionen unterstützt werden, die Materialien spenden, Workshops anbieten oder als Sponsoren auftreten. Auch ehrenamtliche Helfer sind herzlich willkommen, um bei der Umsetzung und Pflege des Projekts zu helfen.
Finanzierung: Die Finanzierung des Projekts kann durch Spenden von Bürgern, lokale Sponsoren und eventuell durch Fördermittel von Stiftungen oder der Gemeinde erfolgen. Eine Crowdfunding-Kampagne könnte ebenfalls in Betracht gezogen werden, um die Gemeinschaft aktiv in die Finanzierung einzubeziehen.
Nächste Schritte
- Aussehen der Wunschzettel - Für Wen, Mein Wunsch, Notizmöglichkeit für Weihnachtsgruß
- Einfache Möglichkeit via https://www.bildungsspender.de
- Mögliche Vereine / gemeinnützge Organisationen: Tierschutzverein Zörbig, Pflegeheime, Jugendclub, Kitas, Kinderheim, ...
- Wünsche / Wunschzettel einsammeln / einreichen - bis 30.11.2025
- Aufhängen der Wünsche - ggf. am Weihnachtsbaum in Zörbig? Oder Digitaler Weihnachtsbaum? weihnachtsbaum.meinzoerbig.de => Neue Konzeption
- Jeder Bürger kann sich einen Wunsch vom Baum "pflücken" - bis 21.12.2025?
- Geschenk einreichen?
- Eventuell nachweihnachtliche Beschehrung, Wünsche unter den Weihnachtsbaum legen und als "Gute Tat" verschenken?
LernOase Zörbig
Idee von: Marcel Städter
Eingereicht am: 09.10.2025
Beschreibung: Die LernOase im Haus der Vielfalt in Zörbig bietet Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, in einem unterstützenden und freundlichen Umfeld ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Mit kostenfreien Getränken wie Kaffee, Tee und Wasser schaffen wir eine angenehme Lernatmosphäre, die zum gemeinsamen Lernen und Austausch anregt.
Ziel: Das Hauptziel des Projekts ist es, mit engagierten Eltern oder Lehrern, Schülern und Schülerinnen aus Zörbig und der Umgebung eine kostenlose und qualitativ hochwertige Nachhilfe anzubieten, um ihre schulischen Leistungen zu steigern und das Lernen zu fördern.
Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst Schüler und Schülerinnen aller Altersgruppen, die Unterstützung in verschiedenen Fächern benötigen. Besonders angesprochen werden sollen Schüler aus sozial schwächeren Familien, die sich Nachhilfe nicht leisten können.
Wirkung: Durch die LernOase wird erwartet, dass die Teilnehmer ihre schulischen Leistungen verbessern, mehr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten gewinnen und soziale Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, Bildungschancen zu erhöhen und den Bildungserfolg zu fördern.
Besonderheit: Eine Besonderheit des Projekts ist die integrative und offene Atmosphäre im Haus der Vielfalt, die es ermöglicht, verschiedene Kulturen und Hintergründe zu vereinen. Zudem ist die Bereitstellung von kostenfreien Getränken ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Schaffung eines einladenden Lernumfelds.
Unterstützung: Das Projekt wird durch ehrenamtliche Tutoren unterstützt, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Zeit zur Verfügung zu stellen. Zudem können lokale Unternehmen und Organisationen durch Sachspenden oder finanzielle Unterstützung zur Realisierung des Projekts beitragen.
Finanzierung: Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Spenden, Fördermittel und mögliche Partnerschaften mit lokalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, die Kosten für die Durchführung der LernOase gering zu halten und die Angebote für alle Teilnehmer kostenlos anzubieten.
Weiteres: Andere Namensvorschläge wären:
- LernOase
- LernNest
- BildungsFreunde
- WissensAkademie
- LernLounge
Zörbiger Kinderbriefe
Idee von: Marcel Städter
Eingereicht am: 05.10.2025
Ort: Grundschule Zörbig, sowie umliegende Pflegeheime der Stadt Zörbig
Beschreibung: Das Projekt "Zörbiger Kinderbriefe" fördert den Austausch zwischen Grundschulkindern und Senioren in Pflegeheimen durch Brieffreundschaften. Die Kinder schreiben regelmäßig Briefe an ihre Seniorenfreunde, teilen Erlebnisse, Gedanken und kreative Ideen. Dies stärkt nicht nur den intergenerationalen Dialog, sondern fördert auch das Schreiben und die Kommunikationsfähigkeiten der Kinder.
Ziel: Das Hauptziel des Projekts ist es, eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen, Einsamkeit bei Senioren zu verringern und das soziale Miteinander zu fördern. Gleichzeitig sollen Kinder für die Lebensgeschichten und Erfahrungen älterer Menschen sensibilisiert werden.
Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst Grundschulkinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sowie Senioren in Pflegeeinrichtungen. Beide Gruppen profitieren von der Verbindung und dem Austausch.
Ort: Grundschulverbund Zörbig-Löberitz, sowie die umliegenden Pflegeheime in Zörbig
Wirkung: Durch die Brieffreundschaften erfahren die Kinder Empathie und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Senioren fühlen sich wertgeschätzt und weniger isoliert. Das Projekt trägt zur Stärkung der Gemeinschaft und zur Verbesserung des sozialen Klimas in der Region bei.
Besonderheit: Eine besondere Eigenschaft des Projekts ist die kreative Einbindung der Kinder, die nicht nur Briefe schreiben, sondern auch Zeichnungen und kleine Bastelarbeiten beilegen können. Dies macht den Austausch lebendiger und ansprechender.
Unterstützung: Das Projekt wird von Lehrern, Sozialarbeitern und Freiwilligen unterstützt, die als Vermittler fungieren und die Kinder bei der Formulierung ihrer Briefe anleiten. Zudem werden Workshops angeboten, in denen die Kinder lernen, wie sie ihre Gedanken und Gefühle schriftlich ausdrücken können.
Finanzierung: Die Finanzierung erfolgt durch lokale Sponsoren, Spendenaktionen und gegebenenfalls öffentliche Fördermittel. Ziel ist es, die Kosten für Materialien, Veranstaltungen und die Organisation des Projekts zu decken.
Glück im Alltag
Idee von: Melanie Gross
Eingereicht am: 22.09.2025
Beschreibung: Das Projekt zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in Zörbig in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zu unterstützen. Durch Workshops, Gruppenaktivitäten und individuelle Beratungen sollen die Teilnehmer lernen, Resilienz zu entwickeln, positive Denkmuster zu fördern und ihre Lebenszufriedenheit zu steigern. Das Projekt bietet einen Raum, in dem junge Menschen ihre Stärken entdecken und ihre Fähigkeiten zur Bewältigung von Herausforderungen ausbauen können.
Ziel: Das Hauptziel des Projekts ist die Stärkung der Resilienz von Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmer sollen lernen, mit Stress und Herausforderungen umzugehen, ihre sozialen Kompetenzen zu verbessern und ein positives Selbstbild zu entwickeln.
Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren in Zörbig. Besonderes Augenmerk liegt auf benachteiligten Gruppen, die möglicherweise weniger Zugang zu solchen Unterstützungsangeboten haben.
Wirkung: Durch die Teilnahme am Projekt sollen die Kinder und Jugendlichen ein besseres Verständnis für ihre Emotionen entwickeln, soziale Beziehungen stärken und insgesamt ein höheres Maß an Lebenszufriedenheit erreichen. Langfristig wird erwartet, dass dies zu einer positiven Entwicklung in der Gemeinschaft führt.
Besonderheit: Das Projekt kombiniert praktische Übungen mit theoretischem Wissen über Glück und Resilienz. Es wird von erfahrenen Pädagogen und Psychologen geleitet, die individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen. Zudem werden Eltern und Bezugspersonen in den Prozess einbezogen, um eine ganzheitliche Unterstützung zu gewährleisten.
Unterstützung: Das Projekt wird von der Stadt Zörbig, lokalen Schulen, Jugendzentren und sozialen Einrichtungen unterstützt. Kooperationen mit Fachleuten aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik sind ebenfalls Teil des Projekts.
Finanzierung: Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Mittel, Förderprogramme für Jugendprojekte sowie durch Spenden von lokalen Unternehmen und Stiftungen, die sich für die Förderung von Kindern und Jugendlichen engagieren. Zusätzlich können Teilnahmebeiträge zur Kostendeckung beitragen.
Jugendcafe Zörbig
Idee von: Pia Karolina, Marcel, Matthias
Eingereicht am: 08.07.2025
Beschreibung: Das Jugendcafé Zörbig soll ein Treffpunkt für Jugendliche, der Raum für Begegnung, Austausch und kreative Aktivitäten bietet. Hier sollen junge Menschen die Möglichkeit haben, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten, neue Freundschaften zu schließen und sich in einem sicheren Umfeld zu entfalten. Das Café bietet verschiedene Programme, Workshops und Events, die auf die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt sind.
Ort: Haus der Vielfalt in Zörbig
Ziel: Das Hauptziel des Jugendcafés ist es, die soziale Integration und das Gemeinschaftsgefühl unter Jugendlichen zu fördern. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem junge Menschen sich austauschen und zusammenfinden.
Zielgruppe: Die Zielgruppe sind vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene aus Zörbig und Umgebung, unabhängig von sozialem Hintergrund oder Herkunft. Besonderes Augenmerk liegt auf der Einbeziehung benachteiligter Gruppen. Das Café soll aber auch anderen Altersgruppen die Möglichkeit bieten sich mit der Jugend auszustauschen.
Wirkung: Durch die Angebote des Jugendcafés wird die persönliche und soziale Entwicklung der Jugendlichen gefördert. Auch soll es zum Austausch mit anderen Altersgruppen kommen um so mehr Verständnis füreinander zu entwickeln.
Besonderheit: Das Jugendcafé zeichnet sich durch ein partizipatives Konzept aus, bei dem die Jugendlichen aktiv in die Planung und Durchführung von Veranstaltungen eingebunden werden. Dies fördert nicht nur die Eigenverantwortung, sondern auch die Identifikation mit dem Café.
Unterstützung: Das Projekt wird durch lokale Ehrenamtliche, Sozialarbeiter und Bildungseinrichtungen unterstützt. Kooperationen mit Schulen und Jugendorganisationen sind geplant, um ein breites Netzwerk zu schaffen.
Finanzierung: Die Finanzierung des Jugendcafés soll durch öffentliche Fördermittel, Spenden von lokalen Unternehmen und möglichen Einnahmen aus Veranstaltungen erfolgen. Ein detaillierter Finanzierungsplan wird erstellt, um die nachhaltige Umsetzung des Projekts zu gewährleisten.
Nächste Schritte
- Erstes Treffen am 05.08.2025 mit der Weiterentwicklung der Idee zum Generations- und Spielcafes mit Brettspielen, Kartenspielen
- Veranstaltung eines Infoabends zur Vorstellung des Spielecafé am 19.09.2025
- Geplante Öffnungszeiten sind Freitag 15:00 - 22:00 und Samstag 14:00 - 22:00 Uhr, erstmal 1 mal im Monat, bei zunehmender Mitgliederanzahl öfters
- Ort ist das Haus der Vielfalt, Kirchplatz 1-2, 06780 Zörbig, gegenüber der Grundschule
- Im Angebot wird es Saft, Tee, Kaffee, Kekse, Sacks geben
- Spiele können selbst mitgebracht und gespielt werden
- Spiele können am nächsten Tag weitergespielt werden
- Vorhandene Spiele können gegen eine kleine Gebühr auch ausgeliehen werden
Wie geht es weiter?
- Namensfindung für den Ort Spielecafé => Umfrage wird demnächst gestartet (Spielcafe Curbici, Spielhaus Curbici, Spielunke Zörbig)
- Vorausichtliche Vereinsgründung am 14.10.2025 um 18:00 Uhr
Trauerlabyrinth Zörbig
Idee von: Elisabeth Krause-Scholz (Hospizgruppe LEBENSRAD Zörbig e.V.)
Eingereicht am: 09.06.2025
Beschreibung: Ein Trauerlabyrinth ist ein kreatives und einfühlsames Projekt, das Menschen in Zeiten der Trauer unterstützen soll. In Zörbig könnte ein solcher Labyrinth als ein Ort der Reflexion und des Gedenkens gestaltet werden. Der Garten könnte aus lebenden Pflanzen und Strukturen bestehen, die symbolisch für den Weg durch die Trauer stehen. Verschiedene Stationen im Labyrinth werden den Besuchern die Möglichkeit bieten, innezuhalten, nachzudenken und ihre Gedanken und Erinnerungen an verstorbene Angehörige zu teilen.
Ort: Leipziger Teich oder Rudolf-Breitscheid-Park oder Stadtpark
Ziel: Das Hauptziel des Trauerlabyrinth ist es, einen geschützten Raum für Menschen zu schaffen, die mit Verlust und Trauer umgehen müssen. Es soll den Betroffenen helfen, ihre Emotionen zu verarbeiten und den Trauerprozess zu begleiten.
Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst Trauernde aller Altersgruppen, insbesondere Erwachsene und Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben. Auch Fachkräfte aus dem sozialen und psychologischen Bereich können von diesem Projekt profitieren.
Wirkung: Das Trauerlabyrinth soll den Nutzern helfen, ihre Trauer in einem geschützten und respektvollen Umfeld zu leben. Durch den symbolischen Charakter des Labyrinths wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, ihren individuellen Trauerweg zu gehen und dabei Unterstützung zu finden. Die Wirkung zeigt sich in einer verbesserten emotionalen Verarbeitung und einem Gefühl der Gemeinschaft.
Besonderheit: Das Trauerlabyrinth hebt sich durch seine kreative und symbolische Gestaltung ab. Es bietet nicht nur einen physischen Raum, sondern auch begleitende Workshops und Veranstaltungen, die den Trauerprozess unterstützen. Zudem wird es in der Natur integriert, was eine beruhigende Atmosphäre schafft.
Unterstützung: Das Projekt könnte in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern, Psychologen und Trauerbegleitern realisiert werden, um sicherzustellen, dass es einfühlsam und respektvoll gestaltet wird.
Finanzierung: Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Spenden, Fördermittel und möglicherweise durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Institutionen, die die Wichtigkeit der Trauerbewältigung anerkennen. Auch Veranstaltungen zur Mittelbeschaffung könnten geplant werden.
Links
https://www.kurvenkratzer.com/magazin/so-bahnst-du-dir-den-weg-durch-das-trauerlabyrinth/
https://nicole-borho.de/5-methoden-fuer-trauerbegleiter-und-menschen-in-trauer-zur-selbstanwendung
Treffen am 16.03.2026
- Treffen in der Pfarrscheune Quetz mit Veit Urban, Christine Wenzel, Elisabeth Krause-Scholz
- Generelles Umlauflabyrinth anstatt nur Trauerlabyrith => Verspricht mehr Nutzungsmöglichkeiten
- Temporäre Labyrinthe aus gemähte Grasnarbe / Rindenmulch / Sägespähne / Seilen mit Decken (Bäume / Wald benötigt)
- Wege sollen mit Rollator / Rollstuhl nutzbar sein
- Lichterketten Labyrinth
- 5 Stationen / Stadien in einem Trauerlabyrinth
- Abstimmung mit der Stadt Zörbig für stationären Standort (Wassermühle Zörbig, Rudolf Brettschneider Park, ...)
- Erste Veranstaltung zur Vorstellung des Umlauflabyrinth für Zörbig zum deutschen Mühlentag am 25.05.2026 (Abstimmung mit Kulturverein Zörbig, Heimatverein Zörbig), Abholen von Skeptikern, Gestaltungsmöglichkeiten abstimmen, Ziele für eine stationäre Lage finden
- Einreichung als Projekt "Reviergestalten" beim Revierpionier, ggf. Machen!2026
- Weiteres:
- Tag der Toten / "Lebendiger" Friedhof
- Kraftorte wie Quetzer Berg (Ausrichtung zur Kirchen / Berge) altes sorbisches Gebiet, Dolmengräber aus der Steinzeit, Gerichtslinde 800 Jahre alt
- Hospiz macht Schule (Aufklärung Sterbeprozess) - Laybirinth als Ausflugsziel, offenes Klassenzimmer
Revierpionier - Umlauflabyrinth Zörbig
Umlauflabyrinth Zörbig
Kategorie Reviergestalten
Kurzbeschreibung des Projektes
Das Mobile Umlauflabyrinth Zörbig ist ein flexibel einsetzbares Labyrinth, das temporär an verschiedenen Orten aufgebaut werden kann. Es dient als Raum für Besinnung, Reflexion und Gemeinschaftserlebnisse. Es kann jederzeit durch unterschiedliche Gestaltungsmaterialien wie eine gemähte Grasnarbe, Rindenmulch oder Sägespäne natürlich und schnell geschaffen werden.
Projektidee
Ein mobiles Labyrinth schafft einen zugänglichen, naturnahen Ort für verschiedene soziale und kulturelle Veranstaltungen. Es soll Menschen jeden Alters ermöglichen, sich auf unterschiedliche Themen einzulassen – von Trauerbewältigung bis zu gemeinschaftlichen Lichterfesten – und dabei den Austausch und die Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen fördern.
Nutzungsmöglichkeiten
Trauerlabyrinth: Ein geschützter Raum für Menschen, die Abschied nehmen oder Trauer verarbeiten möchten. Hospiz macht Schule: Aufklärung und Sensibilisierung über Tod und Trauer für Schülerinnen und Schüler. Lichterketten-Labyrinth: Abends inszeniert mit Lichtern als Symbol für Hoffnung, Gemeinschaft und Erinnerung. Materialien zur Gestaltung: Gemähte Grasnarbe für eine natürliche, weiche Begehbarkeit Rindenmulch als umweltfreundlicher, natürlicher Belag Sägespäne für eine helle, saubere Oberfläche und gute Sichtbarkeit Meditative und spirituelle Angebote: Führungen, stille Meditation oder Yoga im Labyrinth. Kulturelle Veranstaltungen: Lesungen, Musik oder Workshops im Labyrinthumfeld.
Projektplanung
Bedarfsanalyse: Gespräche mit lokalen Akteuren (Hospiz, Schulen, Gemeinde) zur Nutzung und Gestaltung. Materialauswahl: Nachhaltige, umweltverträgliche Materialien für den Aufbau. Design und Aufbau: Entwicklung eines modularen Systems, das schnell auf- und abgebaut werden kann. Terminkoordination: Planung von Veranstaltungen und Nutzungsterminen. Kommunikation: Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung der Gemeinschaft.
Projektumsetzung
Herstellung und Beschaffung der Materialien (z.B. Holzrahmen, Markierungselemente). Aufbau des Labyrinths an ausgewählten Orten, z.B. Gemeindepark, Schulgelände oder Friedhofsnähe. Durchführung von Veranstaltungen und Begleitung durch geschulte Moderator*innen. Dokumentation und Feedback-Erhebung zur kontinuierlichen Verbesserung.
Projektstandort
Flexible Standorte in Zörbig, bevorzugt öffentliche Grünflächen, Schulhöfe oder Plätze mit guter Erreichbarkeit. Temporäre Nutzung ermöglicht saisonale Anpassung und vielfältige Einsatzorte. Beispiel: Parkanlage am Stadtzentrum, Friedhofsnähe für Trauerangebote.
Projektziele
Soziale Integration: Förderung von Gemeinschaft und Austausch in unterschiedlichen Lebenssituationen. Trauerbewältigung: Schaffung eines geschützten Raumes für Trauernde und Aufklärung über den Umgang mit Tod. Bildung: Sensibilisierung junger Menschen für existenzielle Themen durch „Hospiz macht Schule“. Nachhaltigkeit: Nutzung umweltfreundlicher Materialien und Förderung eines bewussten Umgangs mit Natur. Kulturelle Bereicherung: Angebot von spirituellen und kulturellen Erlebnissen in der Region. Flexibilität: Mobilität des Labyrinths ermöglicht breite Zugänglichkeit und vielfältige Nutzung.
Investive Kosten (einmalige Anschaffungen)
| Position | Geschätzte Kosten (€) | Beschreibung |
|---|---|---|
| Material für Labyrinthstruktur | 1.200 | Holzrahmen, Markierungselemente, Nägel/Schrauben |
| Belagsmaterialien | 800 | Rindenmulch, Sägespäne, ggf. Saatgut für Grasnarbe |
| Werkzeuge und Ausstattung | 400 | Schaufeln, Rechen, Handschuhe, Markierungswerkzeuge |
| Beleuchtung (Lichterketten) | 600 | LED-Lichterketten, Batterien/Akkus, Befestigungsmaterial |
| Transportmittel / Anhänger | 500 | Miete oder Anschaffung eines kleinen Anhängers (optional) |
| Beschilderung und Info-Material | 300 | Schilder, Flyer, Aufsteller für Nutzungshinweise |
Summe investive Kosten: ca. 3.800 €
Nicht-investive Kosten (laufende oder einmalige Betriebskosten)
| Position | Geschätzte Kosten (€) | Beschreibung |
|---|---|---|
| Veranstaltungsorganisation | 200 | Honorare für Moderation, Workshops, Schulungen |
| Werbung und Öffentlichkeitsarbeit | 200 | Flyer, Plakate, Online-Kommunikation |
| Pflege und Instandhaltung | 200 | Nachkauf von Mulch, Reparaturen, Reinigung |
| Versicherung / Genehmigungen | 100 | Haftpflichtversicherung, ggf. Genehmigungsgebühren |
Summe nicht-investive Kosten: ca. 700 €
Das Mobile Umlauflabyrinth Zörbig verbindet tiefgehende gesellschaftliche Themen mit praktischer Nachhaltigkeit und regionaler Vernetzung. Im Kontext des Strukturwandels in der Lausitzregion schafft das Projekt einen neuen, sinnstiftenden Raum für Begegnung und Reflexion – gerade dort, wo traditionelle Industrien schwinden und neue Identitäten gesucht werden. Es fördert soziale Resilienz und dient als Symbol für einen menschzentrierten Wandel.
Ökologisch setzt das Projekt auf Nachhaltigkeit: Die verwendeten Materialien wie Rindenmulch, Sägespäne oder gemähte Grasnarbe sind natürlicher Herkunft, regional beschafft und schadstofffrei. Dadurch entsteht eine harmonische Einbindung in die Natur, die gleichzeitig Boden und Biodiversität schont.
Im Sinne des Klimaschutzes verzichtet das Projekt auf chemische Stoffe, vermeidet Plastik und nutzt CO₂-arme Transportwege durch regionale Kooperationen. Die Mobilität des Labyrinths ermöglicht eine mehrfache Nutzung an verschiedenen Orten – Ressourcen werden effizient eingesetzt.
Durch öffentliche Aktionen wie das Lichterketten-Labyrinth oder das Projekt „Hospiz macht Schule“ gewinnt das Vorhaben hohe Sichtbarkeit. Es wird zum lebendigen Symbol für achtsamen Umgang mit Mensch und Umwelt – sichtbar in der Landschaft und im gesellschaftlichen Diskurs.
Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung zwischen Kommunen, Schulen, Hospizen, Umweltinitiativen und Kulturschaffenden. Es wirkt als Katalysator für Dialog, Bildung und gemeinsames Handeln – lokal verwurzelt, überregional inspirierend.
Unterstützungsplattform für neue Geschäftsräume / Läden
Idee von: Stefan Kühnel
Eingereicht am: 17.05.2025
Beschreibung: Ich habe die Idee das eine Plattform erstellt wird, wo alle ihre freistehenden Gewerberäume / Läden in der Stadt Zörbig anbieten können. Die Idee sollte sein, dass die Stadt / Verein mit einer Förderung diese Räumlichkeiten gemeinsam mit einem neuen Inhaber mietet und durch eine Förderung oder Unterstützung die Lädenmiete für die Anfangszeit minimiert, solange bis der Laden läuft. Dadurch wird der neue Betreiber von Anfang an unterstützt und es kommen auch wieder neue Läden nach Zörbig. Selbstverständlich muss dies dann auch publik gemacht werden.
Ort: Stadt Zörbig
Ziel: Wieder mehr Läden / Gastronomie oder andere Geschäfte nach Zörbig zu bringen
Wirkung:
- Wiederbelebung der Stadt selbst
- Die Stadt mit Leben füllen
- Natürlich Steuereinnahmen zu fördern
Zielgruppe: Alle die Lust haben eine Geschäftsidee in Zörbig aufzubauen
Besonderheit: Idee könnte ein Meilenstein für andere Kommunen sein
Unterstützung: Noch gar keine
Finanzierung: Muss abgeklärt werden, wer mitmacht und wie hoch die Ladenmieten sind
Nachbarschaft Zörbig auf nebenan.de
Idee von: Marcel Städter
Eingereicht am: 10.02.2025
Beschreibung: Schaffung einer lokalen Gemeinschaft über das Portal https://nebenan.de. Vernetzung mit Menschen in der Region Zörbig. Finde Leute mit gleichen Interessen. Nutze einen lokalen online Marktplatz. Unterstützung durch hilfsbereite Menschen aus deiner Nachbarschaft. Leih dir Werkzeug aus. Finde einen Babysitter / Kinderbetreuung. Hol dir handwerkliche Tipps. Hilf älteren Personen beim Einkauf. Hier kann jeder helfen und unsere Region stärken. Zusammen, gemeinsam, wachsen! Ab 100 Personen in und um Zörbig wird die Gemeinschaft freigeschaltet.
Ort: Region Zörbig
Ziel: Kennenlernen und besserer Austausch und Unterstützungen mit Bürgerinnen und Bürgern der Region
Wirkung:
- Nachbarschaftliche Interessensgruppen bilden und finden
- Nachbarschaftshilfen
- Regionales Schwarzes Brett
- Verteilung von relevanten Informationen für die Gemeinde / Region
- Bildung von Initiativen
Zielgruppe: Jede Bürgerin / Bürger der Region der sich auf der Plattform registriert
Besonderheit:
- Stärkung der Gemeinschaft und des Gemeinschaftsgefühls
- Unterstützung anbieten und erhalten
Unterstützung: k.A.
Finanzierung: 0 €

Haus der Vielfalt als Mehrgenerationenhaus
Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Füreinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede*r ist willkommen. Als Begegnungsorte fördern sie das nachbarschaftliche Miteinander und tragen zur Attraktivität der Kommunen bei.
IST-Stand
Derzeit nur Jugendclub
Regionale Unterstützungen
- Spenden an Vereine
- Einsatz / Aushilfe in Vereinen
Schwarzes Brett Zörbig
- Aufbau über nebenan.de
- Nutzung Kleinanzeigen App
Helden des Alltags
- Ehrungen / Erwähnungen von alltäglichen Helden (Hall of Hero), Melden von Personen
Ehrenamtsbelohnungen
- Ehrenamtskarte / Engagement Karte
- Stempelkarte Freibad Zörbig
Regionales digitales Ehrenamt
- Kleine regionale Aufgaben, welche jeder, jederzeit von überall erledigen kann
- Belohnungssystem => Ehrenamtsbelohnungen
